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1949, II. Quartal
April 1949
Im innersten Stadtkern sind 12 mit Trümmern bedeckte Straßen noch nicht passierbar, u.a. Zehnthofstraße, Pletzer- und Jesuitengasse, das Viertel zwischen Weier- und Stürtzstraße.
StAD S1/118; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243
April 1949
Die Schrift „Verbrannte Erde. Eine Denkschrift der Kreise Düren und Jülich zum Thema ‘Hürtgenwald und Rurlandnot’“ wird dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Arnold übergeben.
AN 11.05.1949; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243
April 1949
Beim Muttergotteshäuschen wird für 134 Siedlerstellen Gelände abgesteckt.
AVZ 04.05.1949; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243
1. April 1949
Die Stadt hat 31.909 Einwohner. Es sind 562 Flüchtlinge registriert.
StAD VW 1948; StAD VW 1949, Sozialamt S. 16; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243
28. Mai 1949
Das neue Fernsprechbetriebsamt Düren, errichtet auf dem Grundstück der ehemaligen Maria-Appolonia-Krippe an der Hohenzollernstraße, wird seiner Bestimmung übergeben. Die Zahl der Fernsprechanschlüsse von gegenwärtig 300 – bis 1944 3.000 Anschlüsse – kann auf 1.000 erhöht werden.
AVZ 30.05.1949; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243
2. Juni 1949
Einweihung des vom Katholischen Fürsorgevereins für Frauen, Mädchen und Kinder betreuten Gertrudisheimes, Hortstraße 4, das obdachlose weibliche Personen aufnimmt.
Die 16 Betten sind in der oberen Etage des Ofenhauses Stürtz untergebracht.
AVZ 04.06.1949; StAD VW 1951, Sozialamt; 100 Jahre SKF [dort Einweihung: 01.06.], S. 29; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243
20. Juni 1949
Kurzer Besuch des Gouverneurs der britischen Zone, General Biskop.
AVZ 20.06.1949; Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 243