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Von der Rüböllampe zur Erdgasversorgung. Stadtwerke Düren 1968
Die Nachkriegszeit (1945-1951), S. 73ff.
In Schutt und Trümmern, Not und Elend endete am 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg. Es ist kaum zu glauben, die Zerstörung, die Tabula rasa des Krieges, schuf zugleich den Raum und Anreiz für den Wiederaufbau. Widerstandskraft, Lebenswille und Optimismus der Dürener Bevölkerung setzten die Kräfte für ein neues Beginnen frei. In den ersten Maitagen jenes Jahres lebten wieder 1.218 Menschen in ihrer völlig zerstörten Stadt, unter ihnen auch Betriebsingenieur Küppers und vier Arbeiter der Stadtwerke. Man richtete alle nur eben bewohnbaren Räume, Keller, Gartenhäuser und Schuppen provisorisch ein. Die Lebensmittelnot war groß. Alle Bewohner erhielten je Kopf wöchentlich ein dreipfündiges Schwarzbrot und zeitweise in der Stadtküche am Paradiesplatz ein warmes Mittagessen.

[Der Wiederaufbau]
Im Juni 1945 hatten schon wieder 3.806 Personen in den ungeheuren Trümmermassen eine erste Bleibe gefunden. Man verspürte mit aller Deutlichkeit den unerschütterlichen Aufbauwillen in der Stadt. Düren wollte nicht tot bleiben. Das galt auch für die Stadtwerke.
Als 1945 in den Randgebieten der Stadt das Leben sich wieder zu regen begann, richtete sich das Verlangen der zurückkehrenden Bürger als erstes auf das Lebenselement Wasser. Die Bevölkerung spürte es am eigenen Leibe, daß Wasser unter den lebenswichtigsten Gütern eine Vorrangstellung einnahm. Mit dieser für das menschliche dasein so unentbehrlichen Versorgung nahmen die Stadtwerke ihre Tätigkeit in der so schwer zerstörten Stadt wieder auf. „Das wasser, das wasser! Es geht nicht so weiter. Da sind Tausende von Menschen, die das Wasser aus Bombentrichtern und verschmutzten Gartenbrunnen holen!“ Dieser Ausspruch des damaligen Bürgermeisters Hammans zeigt die Lage deutlich. Ernst Hamanns wurde am 1. Juni 1945 von der Militärregierung zum Beigeordneten und Vertreter des von den Amerikanern am 1. März 1945 zum Bürgermeister bestellten Heizungstechnikers Alfred Stiegler ernannt. Vom 7. Oktober 1945 bis zum 30. September 1946 war der Fabrikant Hammans Bürgermeister der Stadt Düren. Er ernannte Stadtdirektor Johannes Heitzer zum Dezernenten der Stadtwerke. Eine erste notdürftige Versorgung der Bevölkerung mit Wasser erfolgte durch die Militärregierung, die eine Zuleitung zur Rur herstellte und mit ihren eigenen Aggregaten das Wasser von dort zur Gemeinschaftsküche am Paradiesplatz leitete. Es handelte sich hier allerdings um ungechlortes Rurwasser, das „ohne Rücksicht auf tote Pferde und anderen Unrat“ der Rur entnommen wurde. Dieses Provisorium war solange tragbar, bis die ersten Typhusfälle auftraten. Die Stadtwerke richteten Notpumpstellen ein, so in Merzenich. Bald versorgten sie im Westen der Stadt einige Straßen mit Wasser vom Werk Birgel. Wenige Wochen später erhielt der nördliche Stadtteil Dürens aus den Brunnen der Teppichfabrik Gebrüder Schoeller Wasser. Immer mehr Brunnen wurden erschlossen. Einer von ihnen lag auf dem Gelände der nahen Heil- und Pflegeanstalt. So schloß sich bereits 1945 eine Ringleitung, welche die weniger zerstörten Außenbezirke und Vororte mit Wasser versorgte. Das eigentliche Stadtgebiet blieb aber vorerst noch ohne Wasser. Eine beginnende Typhusepidemie beschleunigte die Arbeiten am Wasserleitungsnetz. Straße um Straße der zerstörten Innenstadt erhielt Wasseranschluß. Am 4. November 1946 konnte der Betrieb der Pumpstation Jahnstraße wieder aufgenommen werden. Damit vollzog sich der Übergang von der Notversorgung auf die normale Wasserversorgung durch die Stadtwerke. Die Notpumpstellen in Merzenich, in der Schießwollfabrik und bei der Heil- und Pflegeanstalt wurden außer Betrieb genommen.
Alle Privatbrunnen mußten für die Trinkwasserentnahme geschlossen werden. Von dem im November 1944 benutzten Wasserrohrnetz von 86,5 Kilometern Länge waren bis zum 31. März 1947 bereits wieder 40,1 Kilometer und bis zum 31. März 1948 wieder 52 Kilometer instandgesetzt und in Betrieb. Ein beachtlicher Erfolg.
Der Wiederaufbau der total zerstörten Stadt verlangte auch auf dem Gebiet der Stromversorgung den Einsatz aller Kräfte unter schwersten Bedingungen. Licht und Kraft waren weitere Voraussetzungen für den beginnenden Wiederaufbau. Um das Verteilungsnetz in ordnung zu bringen, wurde Ende Mai 1945 die gesamte Elektrikerinnung verpflichtet. Das Krankenhaus erhielt als erstes eine behelfsmäßige Privatstromversorgungsanlage. Für die Stadtteile, die auf Grund der Kabelzerstörung nicht direkt vom Elektrizitätswerk beliefert werden konnten, wurden an sechs Stellen der Stadt Notstromaggregate errichtet. Die Dürener Zuckerfabrik stellte ihre Turbinenanlage den Stadtwerken zur Verfügung. Am 8. September 1945 ging der erste Strom aus dieser Anlage an die Abnehmer. Die Stadtwerke waren bestrebt, den Wiederaufbau der Dürener Elektrizitätsversorgung so schnell wie möglich voranzutreiben, um vor allem dem Wirtschaftsleben ausreichende elektrische Energie zur Verfügung zu stellen. Den Wiederaufbau der Stromversorgung leitete in den ersten Nachkriegsjahren Wilhelm Küppers. Der am 11. November 1882 in Eschweiler Geborene begann am 1. Oktober 1912 als technischer Beamter bei den Städtischen Werken und wurde am 1. Mai 1939 zum Betriebsingenieur ernannt. Er führte in der Nachkriegszeit, bis zum Jahre 1948, die Geschäfte des Technischen Werkleiters und trieb besonders die Stromversorgung mit aller Energie weiter.
Am 10. Oktober 1945 konnte die 34 kV-Leitung des Kraftwerkes BIAG-Zukunft wieder in Betrieb genommen werden. Die Leitung der Zuckerfabrik wurde jetzt nicht mehr benötigt. Trotz aller Schwierigkeiten, die sich besonders im Jahre 1945 mit dem Materialmangel, der Kohlenknappheit und dem großen Kapitalbedarf ergaben, blieben die Bemühungen erfolgreich. Von den rund 11.000 Stromzählern des Jahres 1944 waren am 30. September 1945 in Düren 313 Zähler wieder benutzbar und Ende 1945 bereits 2.479. Der gesamte Strombezug betrug im Jahre 1945 wieder 340.000 kWh. Den Strom verteilte man mittels Behelfsleitungen aus Armee-Gummikabeln, die erst nach und nach ersetzt wurden.
Auch der Verkehr kam in Düren nur langsam wieder in Gang. Die Gleisanlagen der Straßenbahnen wurden beschädigt und mit Trümmern bedeckt. Die amerikanische Militärregierung, welche im Juli 1945 durch die britische abgelöst wurde, erteilte am 11. Juni 1945 der Dürener Kreisbahn die Genehmigung zur Wiederaufnahme des Betriebes. Doch an eine Stromlieferung durch die Stadtwerke war noch nicht zu denken. Für die total zerstörten Gleichrichter mußten bei der AEG zuerst zwei neue in Auftrag gegeben werden. Erst am 22. November 1947 erhielt die Dürener Eisenbahn AG. und einen Monat später die Dürener Kreisbahn den ersten Strom für ihren Fahrbetrieb. Der Verkehr wurde bis zu diesem Zeitpunkt von beiden Gesellschaften ausschließlich mit Dampflokomotiven durchgeführt. Für die Stromlieferung an die beiden Dürener Straßenbahnunternehmen setzt man im Werk Paradiesstraße einen der beiden Gleichrichter instand.
Die immer größer werdende Zahl der zurückkehrenden Dürener Einwohner führte zu einem Belastungsanstieg, der manchen Netzzusammenbruch nach sich zog. Viele Provisorien mußten die Stadtwerke schaffen, um den gesteigerten Strombedarf zu decken. Die Zählerzahl erhöhte sich in den Jahren 1945, 1947 und 1948 von 2.479 auf 4.020 und 4.923. Der gesamte Strombezug betrug 1948 bereits 8.846.602 kWh. Acht Transformatorenstationen, behelfsmäßig in Betrieb genommen, und 59 Kilometer Ortsnetz, zum Teil als Freileitung, dienten wieder der Stromversorgung. Das Dürener Wirtschaftsleben erhielt durch die elektrische Energie neue Impulse. Bereits 21 Betriebe wurden über das Hochspannungsnetz beliefert. Die gesetzliche Regelung fand die Arbeit der Stadtwerke in dem vom Präsidenten des Wirtschaftsrates der vereinigten Wirtschaftsgebiete (englische und amerikanische Zone) am 21. November 1947 erlassenen Gesetz über die Notmaßnahmen auf dem Gebiet der Elektrizitäts- und Ferngasversorgung. Dieses Gesetz galt zunächst bis zum 30. September 1948 und wurde später bis 31. März 1956 verlängert.
Nachdem die vrodringlichsten Instandsetzungsarbeiten an der Wasserleitung sowie an der Stromversorgung zu einem gewissen Abschluß gekommen waren, wurde im April 1947 mit der Überprüfung und Reparatur der Gasversorgungsanlagen begonnen. Die Gasübernahmestation Jahnstraße war vollkommen zerstört, die Reglerstation in der Josef-Schregel-Straße beschädigt. Von dieser Station aus wurden zunächst die einzelnen Straßen durchrepariert und bezirksweise zusammengeschlossen, so daß am 22. Oktober 1947 ein kleiner Bezirk in Düren-Nord mit einer Rohrlänge von 8 km und 164 angeschlossenen Haushaltungen erstmalig mit Gas versorgt werden konnte.
Die Instandsetzungsarbeiten wurden systematisch weitergeführt. Am Ende des Geschäftsjahres 1947/48 besaßen bereits 507 Haushaltungen einen Gasanschluß, Ende 1948/49 wieder 929 Haushaltungen, 99 Gewerbeabnehmer und 4 Industriebetriebe. Zum Schluß des Jahres 1949 zählten die Stadtwerke insgesamt 2.329 Gasabnehmer. Von dem im November 1944 in Betrieb gewesenen gasrohrnetz von 80 km Länge wurden bis zum 31. März 1948 wieder 21,4 km benutzt. Der Gasbezug betrug 1948 bereits 574.296 cbm.

[Die Währungsreform]
Am 20. Juni 1948 kam die von der Bevölkerung ersehnte Währungsreform, bei der die Reichsmark durch die Deutsche Mark ersetzt wurde. Damit endete die erste Epoche deutscher Wirtschaftsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein zweiter Abschnitt, der dem Wiederaufbau der zerstörten Wirtschaftsbetriebe, der Häuser und Wohnungen sowie der Neubeschaffung von Verbrauchsgütern, wie Kleidung und Möbel gewidmet war, begann. Der Dürener Wirtschaft, besonders der Industrie, gelang es in den ersten Jahren nach der Geldumstellung, die Produktions- und Verkaufsstätten wieder aufzubauen und an alte Geschäftsverbindungen anzuknüpfen. Die Gesamtzahl der Arbeitnehmer in Industrie, Handel, Handwerk und sonstigen Berufen erreichte 1951 in Düren den Stand von 1938. Die Bevölkerung des Kreises verzeichnete im gleichen Jahr gegenüber 1939 bereits eine Zunahme von 2,1 Prozent, von 119.760 auf 122.278 Einwohner.
Seit der Währungsreform konnte beid en Stadtwerken der Wiederaufbau – wie überall – beschleunigt werden. Mit der neuen DM-Währung trat ein grundlegender Wandel in der bisher so behinderten Materialbeschaffung ein. Die Arbeiten am Leitungsnetz gingen zügig weiter.
Am besten zeigt sich der weitere Ausbau des Strom-, Wasser- und Gasnetzes durch folgende Gegenüberstellung der Netzlängen in Kilometern:
 1944 1948 1949 1950 1951 1952
Elektrizitätswerk 120 54 65 69 77 91
Gaswerk 80 12 22 40 59 77
Wasserwerk 86 48 52 60 65 69
Bis 1948 handelte es sich vorwiegend um die Wiederherstellung beschädigter Leitungen, von da ab um Neuverlegungen. Im Strombezug erfolgte 1948 eine Umstellung. Der bisherige Hauptlieferant, die BIAG „Zukunft“, teilte den Stadtwerken am 31. August 1948 erstmalig mit, daß das Rheinisch-Westfälische Elektrizitätswerk (RWE) ihre gesamte Stromlieferung übernehme. Die Stadt und das RWE vereinbarten daraufhin am 5. Oktober 1951, daß der am 18. August 1913 zwischen dem Kreis Düren, dessen Netzanlagen das RWE am 1. April 1929 übernommen hatte, und der Stadt Düren geschlossene Vertrag bis zum Ablauf am 18. August 1953 Grundlage des Stromlieferungsverhältnisses bleiben sollte.
Nachdem die absatzhemmenden Fesseln nach der Währungsreform fielen und die Wirtschaftskraft der Abnehmer ständig zunahm, stieg die Abgabe an Wasser, Gas und Strom in einem Ausmaß, das selbst in den Jahren der hektischen Kriegsrüstung vor dem zweiten Weltkrieg unbekannt war.
Vor der zerstörung der Stadt wurden die Abnehmer des Elektrizitätswerkes über insgesamt 24.500 Zähler versorgt. Davon waren am 1. April 1952 wieder rund 19.000 eingebaut. Bescheiden begann die Versorgung der Stadtwerke 1945 mit 7 Prozent der nutzbaren Abgabe des Jahres 1943. Sie steigerte sich dann von Jahr zu Jahr. Der Stromverbrauch überschritt 1952 bereits das Jahr 1943, während Gas und Wasser wieder drei Viertel der früheren Abgabe erreichten. […]


Wirtschaftlicher Aufschwung (1952-1964), S. 81ff.
Die deutsche Wirtschaft erlebte in der Zeit seit der Währungsreform einen einzigartigen Aufschwung. Umfang und Stetigkeit dieses wirtschaftlichen Aufschwungs berechtigten, nach 1952, besonders in der aus einem einzigen Trümmerfeld emporgewachsenen Stadt Düren, von einem Wirtschaftswunder zu sprechen. Die Menschen, die in immer größerer zahl in Düren Arbeit und Wohnung fanden, schufen, erhielten und mehrten den uns allen zur Gewohnheit gewordenen Wohlstand.
Industrie, Handel, Verkehr und nicht zuletzt die Versorgungsbetriebe wurden zu Repräsentanten dieses Wohlstandes. Die Umsätze schnellten in die Höhe. Die Gesamtzahl der in der gewerblichen Wirtschaft des Arbeitsamtsbezirks Düren Tätigen erhöhte sich von 53.320 im Jahre 1952 auf 103.182 im Jahre 1963.

[Gasversorgung]
Die günstige Lage der Dürener Wirtschaft sowie die erfreuliche Entwicklung der Einkommensverhältnisse und der daraus resultierende Wohlstand sowie die ständig steigende Einwohnerzahl des Versorgungsgebietes beeinflußten die Geschäftsentwicklung der Stadtwerke positiv. Der Gasbedarf stieg von Jahr zu Jahr. Die nutzbare Abgabe nahm von 4.008.244 cbm im Jahre 1952 auf 10.483.400 cbm im Jahre 1964 zu. Die Zahl der Gaszähler erhöhte sich in diesem Zeitraum von 6.122 auf 11.331 Stück. […]

[Stromversorgung]
Der kräftige und nachhaltige Energieeinsatz im Laufe der letzten Jahre beweist, daß mit dem Anstieg der gewerblichen Produktion und den Rationalisierungsbestrebungen die Wirtschaft immer mehr zu den im spezifischen Verbrauch günstig liegenden Sekundärenergien Strom und Gas überging. Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich in den Haushaltungen. Durch den gehobenen Lebensstandard stieg die Intensität des Energieverbrauchs von Jahr zu Jahr. An dieser Entwicklung besaß der Strom einen weitaus größeren Anteil als das Gas. Die nutzbare Abgabe erhöhte sich zwischen 1952 und 1964 von 18.233.025 auf 51.659.200 kWh, die Zahl der Hausanschlüsse im gleichen Zeitraum von 4.567 auf 6.977 und die Menge der Stromzähler von 10.163 auf 20.581 Stück. […] Welche große Bedeutung der Strom bereits 1952 in Düren besaß, geht aus der in diesem Jahre durchgeführten Wohnungszählung hervor. Von den 22.128 Wohnungen im Kreisgebiet waren 21.858 an das Stromnetz angeschlossen, und selbst von den damals noch bestehenden Notwohnungen wurden 1.973 mit elektrischem Strom versorgt. […]

[Wasserversorgung]
Über die reine Verteilerfunktion in der Gas- und Elektrizitätsversrogung hinaus gehört die Förderung und Aufbereitung des Wassers zum Aufgabenbereich der Stadtwerke. Große Anforderungen wurden an die Wasserversorgung gestellt. Das ungeheure Tempo des Wiederaufbaues sowie die gewaltige Bevölkerungszunahme zwangen die Stadtwerke, ihre Leistung in erheblichem Umfange zu steigern. Die ersten Maßnahmen konzentrierten sich auf die Rohrnetze, deren angeschlagener Zustand nicht nur unerträgliche Wasserverluste verursachte, sondern auch hygienische Gefährdungen hätte mit sich bringen können. Das Rohrleitungsnetz vergrößerte sich von jahr zu Jahr, zwischen 1952 und 1964 von 73,1 auf 148,0 km. Bereits 1954 verfügten die Stadtwerke über ein größeres Leitungsnetz als 1944.
Der Wasserverbrauch nahm rapide zu. Zwischen 1952 und 1964 erhöhrte sich die nutzbare Abgabe von 2.015.951 cbm auf 3.805.900 cbm; die Zahl der Hausanschlüsse von 4.911 auf 8.311. Zu dieser Erhöhung trug auch das am 26. September 1958 eröffnete neue Hallenbad bei, dessen Betriebsführung laut Beschluß des Werksausschusses vom 15. Dezember 1958 die Stadtwerke übernahmen. Mit dem Bau des Hallenbades entsprach die Stadt Düren einem weitverbreiteten alten Wunsch, der nun, nachdem die vordringlichsten Aufgaben des Wiederaufbaues bewältigt waren, erfüllt wurde. […]