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Zur Einführung
Als den Amerikanern am 25. Februar 1945 der
Übergang über die Rur gelang und damit der Weg an den
Rhein frei war, hatten sie in Düren ganze 29 Zivilisten
vorgefunden, davon nur 4 deutsche. Es dauerte
erstaunlicherweise jedoch nur kurze Zeit, bis sich an diesem
unwirtlichen Platz, der einmal eine Stadt mit mehr als 40.000
Einwohnern gewesen war, die ersten Rückkehrer einfanden,
um wie selbstverständlich diese Stadt wieder auf zu bauen.
Fast genau ein Jahr nach der Einnahme durch
die Amerikaner, am 15. Februar 1946, waren in Düren schon
wieder 27.846 Personen polizeilich gemeldet.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt waren
alle Pläne und Gedankenspiele, diesen riesigen
Schutthaufen einfach liegen zu lassen und anderswo eine neue
Stadt Düren aufzubauen, hinfällig geworden.
Doch wie vollzog sich diese
„Auferstehung aus den Ruinen“? Was davon war
geplant, was durch die Macht des Faktischen entstanden? Welche
Alternativen gab es, der Stadt evtl. ein radikal anderes
Gesicht zu geben?
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