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Zeitzeugenberichte
Es existieren eine ganze Reihe von mehr oder weniger detaillierten Zeitzeugenberichten über Düren in der Kriegszeit, als Tagebücher, Protokolle von Befragungen oder nachträglich niedergeschriebene Berichte. Einige sind publiziert, die meisten sind (zumindest als Kopien) im Dürener Stadtarchiv vorhanden. Für die nicht publizierten werden hier die Siglen des StAD angegeben, wie sie im Buch von Domsta, Düren 1940-1947 enthalten sind.

Bernards, Peter [Schlossermeister, Rölsdorf], Aufzeichnungen, StAD S1/116
Braun, Peter, in: Mainz, Alexander, Zerstörung und Wiederaufbau Dürens im Bild, Aachen 1984, S. 108ff.
Brück, Heinrich, Brief an seine Tochter Marianne Gülden, StAD S1/116
Classen, Adele, Aufzeichnungen, StAD S1/116
Claßen, Maria [Lehrerin, Nordschule], StAD Kr Dü 252
Derichs, Lambert, Tagebuch [bis 10.10.1944, große Teile in: Domsta, 1940-1947]
Franz, Richard [Weberstraße], Brief an Dr. Heinrich Appel, StAD S1/116
G., Irmgard, Die Nacht im Bombentrichter. Eine Augenzeugin erinnert sich an die grausame Zerstörung Dürens, in: Brücke/Dürener Rundblick, Nr. 46 v. 14.11.1984
Harzheim, Magda, Erinnerungen, in: Dürener Nachrichten, Nr. 298 v. 24.12.1984
Hünerbein, Margot [13 Jahre], Aufsatz, StAD S1/116
Kniprath, Engelbert [Reichsbahn-Inspektor im Bahnhof Düren, Merzenich], StAD S1/116
Koch, Hubert [Lehrer, Birgel], Tagebuch, StAD Amt Birgel 31
Krebs, Dr. Antonie, Brief an das Ehepaar Ohler, StAD S1/116
[Kremer, Rektor der Nordschule,] Augenzeugenbericht von Dürens Schreckenstag. Aus einer alten Schulchronik der Nordschule – Russische Gefangene räumten nach dem Angriff die Straßen, in: Dürener Zeitung, Nr. 266 v. 16.11.1973
Lorenz, Ludwig [Hofmeister Zuckerfabrik], Aufzeichnungen, StAD S1/116
Meuser, Franz [Lehrer, Schlich], Aufzeichnungen, StAD Kr Dü 252
jm, Begegnung mit dem Tode …. Versuch einer Schilderung, in: Aachener Nachrichten, Nr. 112 v. 17.11.1948
Neumann-Neander, Ernst, Düren 1944. Tagebuch einer Zerstörung [Okt. bis Dez. 1944], bearb. und aufgezeichnet von Franz Joseph Hall, Düren 1984; siehe auch: Vor zehn Jahren: Aus Dürens schwärzesten Tagen. Aus dem Tagebuch von Ernst Neumann-Neander, Artikelserie in der Dürener Zeitung ab Freitag, 12. November 1954
[Palm, Baptist,] Am 16. November 1944: Vor genau 30 Jahren fiel Düren in Schutt und Asche. Ein Augenzeugenbericht zum Untergang der Stadt – „Mutter, Mutter, Du darfst nicht sterben!“ – Tausende unter den Trümmern begraben, in: Dürener Zeitung, Nr. 265 v. 16.11.1974; erneut in: Mainz, Alexander, Zerstörung und Wiederaufbau Dürens im Bild, Aachen 1984, S. 94ff.
Raths, [Postinspektor], Aufzeichnungen, StAD S1/191
Reinartz, Dr. Albert [Oberstudienrat, Düren], Brief an Dr. Alfons Keus, StAD S1/116
Roggendorf, Josef, Aufzeichnungen (1946), StAD S1/195 [befragte auf eigene Initiative eine Reihe von Zeitgenossen]
Roggendorf, Josef, Briefe an seine Frau Aenne, StAD S1/331
Roggendorf, Josef, Tagebuchaufzeichnungen [nachträglich angefertigt], StAD S1/331
Schmitt, E. [Lehrer/in in Kelz], Aufzeichnungen, StAD Kr Dü 252
Schmitz, Rudolf und Robert [Jugendliche, Paradiesplatz], Aufzeichnungen, StAD S1/116
Schulze, Franz [nach Düren versetzter Soldat], Bericht, StAD S1/116
Schumann, Horst [Evang. Pfarrer, Düren], Brief an Dr. Heinrich Appel, StAD S1/116
Schumann, Horst [Evang. Pfarrer, Düren] Aufzeichnungen nach Angaben von Willi Langner [Goebenstraße], StAD B 157
Thomik, Gisela [Oberstraße], Aufzeichnungen, StAD S1/116