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2004
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28.03.2004
Dürener Jüdin starb in den USA
Rosa Rothleder tot
Bürgermeister kondolierte den
Töchtern
Super Sonntag, Sonntag, 28. März 2004
04.06.2004
Die Toten erinnern an Dürens
jüdische Kultur
Der alte Friedhof wird restauriert.
Umgestürzte Mauer ist erneuert. Den Eingang ziert der
Davidsstern.
Dürener Zeitung, 4. Juni 2004 (2
Fotos)
05.11.2004
Einweihung der neuen Synagoge in Drove im
Jahre 1867
von Karl-Josef Nolden
Amtsblatt für die Gemeinde Kreuzau,
Nr. 23, 05. November 2004, S. 3
07.11.2004
Mahnwachen
An zehn Stelen in Düren
Am 9. November um 19 Uhr
Super Sonntag, Sonntag, 7. November 2004
11.11.2004
Licht ist größer als die
Finsternis
Dürener versammeln sich im Gedenken an
die Reichspogromnacht
Dürener Zeitung, Donnerstag, 11.
November 2004
19.11.2004
Neues Tor für Jüdischen Friedhof
Nachdem Teile einer Mauer eingestürzt
waren, musste der Eingangsbereich saniert werden
Dürener Nachrichten, 19. November
2004 (1 Foto)
19.11.2004
Ein Friedhof als Zeugnis der jüdischen
Kultur
Anlage an der Danziger Straße ist
saniert. RWE und das Land finanzierten das Projekt. Gestern
wurde das Werk in einer Feierstunde vorgestellt. Kunstschmied
schuf das Eingangstor. Seit 1888 wurden hier 290 Tote beerdigt.
Dürener Zeitung, 19. November 2004 (1
Foto)
21.11.2004
[Von Sonntag zu Sonntag]
Wie wichtig dieses Erinnern und
Nicht-Vergessen ist, darauf habe ich in der vergangenen Ausgabe
in meinem Kommentar hingewiesen. Unbedingt in diesen
Zusammenhang gehören in Düren auch die Mahnstunden an
die Pogromnacht des 9. November 1938, zu denen sich diesmal
wieder an den Rückriem-Stelen ca. 400 Bürgerinnen und
Bürger beteiligten. Erfreulich ist vor allem, dass viele
Jugendliche daran teilnahmen.
Wieder aufgegriffen sei auch die jetzt
erneut von Uwe [=Ludger] Dowe vorgebrachte Anregung, sowohl das
Mahnmal vor dem Rathaus als auch die Rückriem-Stelen mit
Hinweistafeln zu versehen, damit der „nicht
informierte“ Betrachter – und das sind die meisten
– über die Bedeutung dieser Gedenkstätten
aufgeklärt wird. Rückriem hat einer solchen
Kennzeichnung zwar ausdrücklich widersprochen. Vielleicht
könnte man den Künstler jedoch in einem Gespräch
überzeugen, seine Meinung zu ändern. Die Gefahr, dass
die Stelen im „Laufe der Jahre“ nicht nur vergessen
werden, sondern sogar ganz verschwinden, sollte man jedenfalls
nicht unterschätzen.
Super Sonntag, 21. November 2004
05.12.2004
Friedhofsmauer und Toranlage am
Jüdischen Friedhof in neuem Glanz
Eingangsbereich restauriert
Ursprünglicher Mauerzustand wieder
hergestellt
Super Sonntag, Sonntag, 5. Dezember 2004
(1 Foto)
12.12.2004
[Von Sonntag zu Sonntag]
In Düren erinnern die
„anonymen“ Rückriem-Stelen an die Verbrechen
der Nazi-Herrschaft. Nach Wunsch des Künstlers sind
erläuternde Beschriftungen untersagt. Die Folge: immer
mehr Bürgerinnen und Bürger wissen nichts mit diesen
„Steinen“ anzufangen. Unterstützung verdienen
in diesem Zusammenhang daher Bemühungen der
Initiativgruppe „Stolpersteine in Düren“. Nach
den Plänen des Kölner Künstlers Gunter Demnig
sollen 10x10 cm große Betonsteine mit einer beschrifteten
Messingplatte die Erinnerung an Menschen wach halten, die in
der NS-Zeit zu Tode gekommen sind. Ein entsprechender
Bürgerantrag dürfte den Stadtrat und seine
Ausschüsse passieren. Das Hauptproblem besteht dann darin,
Sponsoren zu finden, die diese Aktion finanzieren.
SuperSonntag, Sonntag, 12. Dezember 2004
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