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1861 - 1870
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1861
Nach den Religions-Verhältnissen
zerfällt die Bevölkerung
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[…] Die Israeliten sind fast
über alle Bürgermeistereien verteilt. Nur in
Füssenich und Nothberg wohnen gar keine Juden.
Statistik des Kreises Düren nach der
Aufnahme de 1861, Düren 1863, S. 8
3.-5.12.1861
Volkszählung: Die Stadt hat 9.479
Einwohner, 8.715 Katholiken, 689 Evangelische, 75 Juden.
Geuenich, Straßennamen, S. 224
1864
[Jacob Schwarz aus Lechenich]
Jacob Schwarz war 1864 in Kelz bei Trier
geboren worden. […] und heiratete 1890 eine Elisabeth
Menko. […]
Jacob Schwarz scheint zunächst einmal
eine Metzgerei in Derichsweiler aufgebaut zu haben. 1901
mietete er sich ein Zimmer in Lechenich, 1906 zog er in die
Neustrasse um und eröffnete in einem Eckhaus zum Markt
eine Metzgerei […]
Er starb am 7. Februar 1924 in Lechenich.
[…]
Bormann, S. 66
03.12.1864
Die Stadt hat 10.259 Einwohner, 9.346
Katholiken, 835 Evangelische, 78 Juden
DA 1865 Nov. 29, in: Domsta/Krebs/Krobb,
Zeittafel, S. 111
1865
Die Stadt hat 10.259 Einwohner, 9.346
Katholiken, 835 Evangelische, 78 Juden ??, s. 1864)
Geuenich, Straßennamen, S. 224
1866
01.01.1866
Die Stadt hat 10.496 Einwohner, 9.539
Katholiken, 876 Evangelische, 81 Juden.
Geuenich, Straßennamen, S. 224
„So erscheint eine förmliche
Schul-Abtrennung der jüdischen Bevölkerung, wie
solche in den Paragraphen 64 bis 66 des Gesetzes als
zulässig bezeichnet ist, in den größeren Orten
wenigstens vorbereitet und wird vielleicht in nicht allzu
ferner Zeit bei hinlänglicher Erstarkung des
Gemeindelebens auch in dieser Beziehung zur größeren
Gleichstellung mit den Einrichtungen der christlichen
Bevölkerung fortgeschritten werden können.
Die vorhandenen Schulen sind in der Tabelle
entsprechenden Ortes aufgeführt.
(...)
1. Laufende Nummer
2.
2. Namen der Synagogengemeinden,
Circumscription und
Verwaltung, Einnahme und Ausgabe pro
1865, Hauptort
Düren, umfassend den Kreis gleichen
Namens
Vorstand von 3, Repräsentation von 9
Mitgliedern.
Einnahme und Ausgabe circa 60 Thlr.
Hauptort Düren
3. Conf. Seelenzahl 648
4. Anstalten
Gemiethetes Versammlungs-Lokal
5. Filiale nebst Bering resp.
Zugehörigkeit und Vertretung
Einnahme und Ausgabe pro 1865
1. Filialgemeinde Düren, mit
Düren, Arnoldsweiler, Ellen, Morschenich, Binsfeld,
Rommelsheim, Krauthausen, Lendersdorf, Boisdorf, Rölsdorf,
Birkesdorf, Huchem, Stammeln, Distelrath, Hoven, Mariaweiler,
Mercken, Girbelsrath, Golzheim, Merzenich, Niederzier,
Oberzier, Niederau.
Einnahme und Ausgabe circa 186 Thlr.
6. Seelenzahl 144
7. Anstalten der Filialen
Ad 1. Gemiethete Synagoge. Religions- und
Privat-Elementarschule, letztere mit Gürzenich
gemeinschaftlich.
Forts. 5. Filiale ...
2. Filialgemeinde Gürzenich, mit den
Ortschaften Gürzenich, Birgel, Berzbuir, Kufferath,
Merode, Schlich, Derichsweiler, Echtz, Contzendorf, Geich,
Obergeich, D’horn.
Einnahme und Ausgabe circa 40 Thlr.
Forts. 6 56
Forts. 5. Filiale ...
3. Düren-Gürzenicher
Schulgemeinde
Einnahme und Ausgabe circa 345 Thlr.
Forts. 7.
Confessionelle Religions- und
Privat-Elementarschule
8. Bemerkungen
ad Filiale 1 bis 3. Die Filialen Düren
und Gürzenich bilden zusammen einen besonderen
gemeinschaftlichen Schulverband, der als solcher im Etat
figuriert.
Forts. 5. Filiale ...
4. Filialgemeinde Drove mit Drove,
Lorsbach, Franzenheim, Solle, Obenden, Thurn, Uedingen,
Brück, Hetzingen, Niedeggen, Rath, Kreuzau, Stockheim
Einnahme und Ausgabe circa 50 Thlr.
Forts. 6
90
Forts. 7
Eine im Bau begriffene Synagoge;
Begräbnisplatz
Forts. 5. Filiale ...
5. Filialgemeinde Embken mit Embken,
Bürvenich, Froitzheim, Ginnick, Füssenich,
Jüntersdorf, Pissenheim, Wollersheim, Eppenich, Berg.
Forts. 6
49
Forts. 7
Betstube mit Begräbnisplatz zu Embken
Forts. 8
Die Filialen ad 5., 6., 7. und 8. sind bis
jetzt noch nicht zur etatmäßigen Absonderung
fortgeschritten. Mit Embken ist dieses jetzt im Werk, indem
eine Synagoge daselbst projektirt ist.
Forts. 5. Filiale ...
6. Filialgemeinde Weisweiler, mit
Weisweiler, Frentz, Lamersdorf, Langerwehe, Jüngersdorf,
Nothberg, Luchem, Lucherberg, Pier, Hücheln, Hastenrath,
Heistern, Stütgerloch, Schophoven, Scherpenseel, Hamich,
Volkenrath, Pommenich, Vilvenich.
Forts. 6
143
Forts. 7
Synagoge und Begräbnisplatz zu
Weisweiler. (Religions- und Privat-Elementarschule
augenblicklich nicht in Benutzung).
Forts. 5. Filiale ...
7. Filialgemeinde Lüxheim, mit
Lüxheim, Eggersheim, Irresheim, Frauwüllesheim,
Jacobwüllesheim, Kettenheim, Vettweiß, Gladbach,
Kelz, Nörvenich, Wissersheim, Disternich, Mödersheim,
Sievernich, Hochkirchen, Poll.
Forts. 6.
113
Forts. 7.
Betlokal
Forts. 5. Filiale ...
8. Filialgemeinde Maubach, mit Maubach,
Obermaubach, Boichheim, Bergheim, Bilstein, Hamgenberg,
Bergstein, Roland, Zercall, Brandenburg, Gey, Kleinhau,
Großhau, Roßbroich, Hürtgen, Germet,
Straß, Horm, Kleinhocherbach, Langenbroich.
Jeder Filiale hat an dem Hauptort einen
Vorstands-Kommissar.
Forts. 6.
53
Forts. 7.
Betlokal
Amtsblatt der Regierung zu Aachen,
Jahrgang 1866, S. 8-11;
1867
01.01.1867
Die Stadt hat 10.813 Einwohner, 9.832
Katholiken, 898 Evangelische, 83 Juden.
Geuenich, Straßennamen, S. 224; DA
1867 Dez. 25, in: Domsta/Krebs/Krobb, Zeittafel, S. 113
1868
Die Stadt hat 11311 Einwohner, 10.328
Katholiken, 881 Evangelische, 102 Juden.
Geuenich, Straßennamen, S. 224
1870
01.11.1870
Die Stadt hat 11.486 Einwohner, 10.398
Katholiken, 658 Reformierte, 352 Lutheraner, 78 Juden.
Geuenich, Straßennamen, S. 225
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