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Neue Ausgabe der „Spuren“ ist da
Die neue Ausgabe unseres Magazins steht zum Download im Netz (Spuren Nr. 11) und enthält wieder interessante Beiträge, unser Exkursionsprogramm und das Neueste aus dem Stadtmuseum.
Exkursionen und Stadtspaziergänge
der Dürener Geschichtswerkstatt
in Verbindung mit der VHS Düren, der Kreis-VHS und der Evang. Familienbildung
Rundgang um die früheren Dürener Stadtmauern
Ende des 12. Jahrhunderts begann die Befestigung der Siedlung Düren. Im 13. und 14. Jahrhundert entstanden die fünf Stadttore: Philippstor, Holztor, Obertor, Kölntor und Wirteltor, die mit den Mauern und Türmen die Stadt einschlossen.
Nach dem Abbruch großer Teile der Stadtmauern, der Tore und Türme im Laufe des 19. Jahrhunderts und den Zerstörungen des 2. Weltkrieges finden sich heute noch an allen vier Seiten Reste der
Mauern und einzelner Türme.
Bei dem Rundgang mit stadthistorischen Erläuterungen, zu Beginn am Stadtmodell im Stadtmuseum an der Arnoldsweilerstraße, werden diese Spuren in Augenschein genommen, Abbildungen und Zeichnungen aus
verschiedenen Zeitepochen werden den Teilnehmenden die Vorstellung vom alten Düren erleichtern.
Leitung: Ludger Dowe (Dürener Geschichtswerkstatt)
Termin: Sonntag, 26. Sept. 2010, 10.30 Uhr.
Treffpunkt: Stadtmuseum, Arnoldsweilerstraße 38
Entgelt: 5,— €, Jugendliche frei (wird vor Ort kassiert)
Anmeldung: VHS Düren, Tel. 02421-252577 bis 20. Sept.
Auf den Spuren der Juden in Düren
Zwei Tage vor der Pogromnacht wird wieder der Rundgang auf jüdischen Spuren angeboten. Er beginnt an der Arnoldsweilerstraße, wo seit dem späten MIttellalter der Friedhof der jüdischen Gemeinde – außerhalb der ummauerten Stadt „vor dem Wirteltore“ – lag. Im Stadtzentrum wird dann der Geschichte der Juden und einzelner jüdischer Familien nachgegangen, in den letzten Jahren verlegte „Stolpersteine“ markieren diese Orte.
In der Schützenstraße – hier steht eine der zehn Rückriem-Stelen – wird über die 1872 eingeweihte und am 9. Nov. 1938 in Brand gesetzte Synagoge
informiert. Vorbei an einigen erhaltenen Häusern jüdischer Familien im Bereich Adenauerpark/ Binsfelder Straße geht es zum jüdischen Friedhof, wo ab 1888 bis vor wenigen Jahren beerdigt wurde.
Leitung: Ludger Dowe (Dürener Geschichtswerkstatt)
Termin: Sonntag, 7. Nov. 2010, 10.00 – ca. 12.30 Uhr.
Treffpunkt: Arnoldsweilerstr./Nähe Josef-.Schregel-Straße.
Entgelt: 5,— €, Kinder/Schüler frei (wird beim Start kassiert)
Voranmeldung ist nicht erforderlich. Rückfragen über 02421-74329 (L. Dowe)
Dürener Stadtteile I:
Ein Rundgang durch Nord-Düren
Im 19. Jahrhundert entstand „henge de Bahn“, also nördlich der Bahnstrecke Köln-Aachen, ein Stadtteil, nachdem westlich davon entlang der Straße nach Birkesdorf sich die Dürener Industrie ausgedehnt hatte. Auch die „Rhein. Provinzial-Blindenanstalt“ und die „Rhein. Provinzial-Irrenanstalt“ (heute Rheinische Kliniken Düren) prägen seitdem den Stadtteil.
Im Krieg und beim Angriff vom 16. Nov. 1944 wurde Nord-Düren verschont, von den 60er Jahren an führte der Zuzug von „Gastarbeitern“ zu einem Wechsel der Bevölkerungsstruktur, Migranten aus zahlreichen Ländern und vor allem türkische Geschäfte und Cafés prägen das „Quartier“. In den letzten Jahren hat das Projekt „Soziale Stadt Nord-Düren“ zu intensiver Zusammenarbeit von Alteingesessenen und Migranten und zu
sichtbarem Wandel geführt.
Leitung: Karl-Heinz Küpper / Ludger Dowe
Termin: Samstag, 14. Mai 2011, 15.00 Uhr.
Treffpunkt: Eingang Stadtbücherei, am Haus der Stadt
Entgelt: 5,— € / 2,50 € (Schüler frei) – wird beim Start kassiert.
Anmeldung: Tel. 188170 (Evang. Familienbildung) bis 9. Mai.
Spuren der Stadtgeschichte in Düren II
– Eine Erkundung mit dem Fahrrad –
Durch die ständigen baulichen Veränderungen im 18./19. Jahrhundert und die Zerstörungen im 2. Weltkrieg ist das alte Stadtzentrum fast ganz verschwunden. Wenn
man aber aufmerksam durch die Stadt geht, kann man alte Gebäude oder Teile von ihnen, Denkmäler und Kreuze, alte Villen und herrschaftliche Häuser entdecken. Auch erinnern große und kleine Gedenktafeln, auch sogenannte „Stolpersteine,“ an frühere Bauten oder Bewohner.
Dieser zweite Teil der Erkundung mit dem Rad beginnt im Stadtzentrum und geht
dann nach Osten, führt durch den Grüngürtel, zu Spuren im Bereich der Kölner Landstraße und dem Neuen Friedhof. Am Jüdischen Friedhof vorbei gehrt es nach Süden bis zum Muttergotteshäuschen und an weiteren historischen Spuren vorbei zurück ins Stadtzentrum.
Leitung: Mitglieder der Dürener Geschichtswerkstatt
Termin: Sonntag, 26. Juni 2011, 14.00 bis ca. 17.00 Uhr
Treffpunkt: Rathaustreppe am Kaiserplatz.
Entgelt: 5,— €, Kinder frei (wird am Start kassiert.)
Anmeldung: Tel. 02421-222836 (Kreis-VHS) bis 20.Juni.
DVD zur Industrie in den 50ern lieferbar
Viele Besucher der 50er-Jahre-Ausstellung haben sich die Zeit genommen, sich den
Vortrag zu Industrie und Gewerbe im Souterrain anzusehen. Viele haben auch
gefragt, ob er auf DVD erhältlich sei. Die Auflage, die wir während der Ausstellung gefertigt hatten, war schnell vergriffen. Jetzt haben wir
den Ton neu aufgenommen und eine neue Auflage gepresst. Die DVD ist zum Preis
von 10 Euro ab sofort erhältlich im
Internetcafé im „Haus der evangelischen Gemeinde zu Düren“
Jeden Montag, Mittwoch und Freitag (außer Feiertagen)
in der Zeit von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr.
Telefon: 02421/188-141 oder -123
Fax: 02421/188-210
e-mail: inetcafe@evangelische-gemeinde-dueren.org
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Das „Haus der Evangelischen Gemeinde“ befindet sich im Kuhgassenviertel, neben der Christuskirche und dem
StadtCenter. Der Eingang in das Gebäude befindet sich in der Mitte des Komplexes, nach Passieren der Eingangstüre geht es direkt durch die 1.Türe rechts in das Internet-Café.
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