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Zilcken, Loise und Josef
Loise Zilcken, geb. Weisweiler (1911-1989),
verfügte die Errichtung der
„Josef-Zilcken-Stiftung“ nach ihrem Tode. Diese
Stiftung wurde 1990 errichtet. Sie ist gebunden an den
Museumsverein Düren und wurde von Loise Zilcken nach ihrem
Ehemann Josef Zilcken (geb. 1870 in Eggershoven bei Neuss,
gest. 1954 in Golzheim) benannt. Der anerkannte
Kaltblut-Pferdezüchter und Kunstsammler Josef Zilcken
bewirtschaftete 55 Jahre lang seine Ahrburg in Golzheim. Seine
Frau Loise setzte das Werk 16 Jahre lang fort.
Die Stiftung verfügt über
Wertpapiere und Grundbesitz sowie über eine Sammlung von
Gemälden, die überwiegend aus dem 19. Jahrhundert
stammen. Ein großer Teil dieser Gemälde ist derzeit
im Leopold-Hoesch-Museum ausgestellt. Die Kunstsammlungen des
Museums erfahren durch die Zilcken-Stiftung eine ganz besondere
Bereicherung und zwar vor allem für die Kunst des 19.
Jahrhunderts. Sie vervollständigt die im Museumsbesitz
befindliche kleine Sammlung der „Rheinischen Landschafter
des 19. Jahrhunderts“.
Dürener Nachrichten, 28.10.1999
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