Name
Vorname(n)
Titel
GebName
Vaßen
Franz Anton
 
 
GebDatum
GebOrt
TodDatum
TodOrt
02.02.1799
Aldenhoven
09.02.1891
Düren
Vater
Mutter
Geschwister
 
 
 
Ehepartner
Kinder
 
 
Beruf(e)
Adresse(n)
Priester
 
Vaßen, Franz Anton

Franz Anton Vaßen, Oberpfarrer z. hl. Martinus in Düren und Landdechant des Dekanates Düren, geb. Aldenhoven 2.2.1799, gest. Düren 9.2.1891, Studium am Gymnasium Arnsberg, 1817 Universität Münster, 1820 Priesterseminar Köln, am 8.9.1822 Priesterweihe, danach acht Jahre lang Lehrer am Stiftischen Gymnasium zu Düren, 1830 Landpfarrer in Zons, seit 10.3.1842 Oberpfarrer an St. Martin (St. Anna) zu Düren, Ehrenstiftsherr des Kollegiat-Stiftskapitels zu Aachen, Senior des Klerus der Erzdiözese Köln, feierte im September 1882 das diamantene oder 60-Jahr-Priesterjubiläum, bei welcher Gelegenheit der Grundstein der Gedenksäule der hl. Mutter Anna auf dem Altenteich gelegt wurde. Verdienstvoller Seelsorger und Wohltäter der Armen. 1854 Gründung des Waisenhauses. Zu seinem 50-Jahr-Priesterjubiläum ernannten ihn die Stadtverordneten zum Ehrenbürger. Es war das erste Mal, daß einem Manne diese Würde zuteil wurde. Bei dieser Gelegenheit wurde er als Ritter des Roten Adler-Ordens III. Klasse mit der Schleife geehrt.

Zu seinem Gedenken wurde am 12.6.1914 die durch das Schoenen´sche Gelände von der Friedhofs- bis zur Hohenzollernstraße führende Straße Dechant-Vaßen-Straße genannt.
Geuenich, Straßennamen