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Schoeller, Philipp
Philipp Schoeller, Teppichfabrikant und
Kommerzienrat, geb. Düren 6.12.1833, gest. ebd. 16.8.1904.
Er widmete sich zunächst den Schoellerschen Unternehmen in
Östereich (Brünn); 1864 nach Düren
zurückgekehrt, trat er als Gesellschafter in die Firma
Leopold Schoeller ein und übernahm 1890 die Leitung der
Teppichfabrik Gebr. Schoeller u. Co. An mehreren industriellen
Unternehmen in Düren war er maßgeblich beteiligt,
1893 wurde er zum Kgl. Preuß. Kommerzienrat ernannt. Er
ist es auch, der das Gelände der Bismarckstraße der
Stadt Düren schenkte.
Der 1869 gegründete
Verschönerungsverein hatte 1877 eine Promenade von der
Arnoldsweilerbrücke über den Kölnplatz (heute
Friedrich-Ebert-Platz) hinaus bis zur Zülpicher
Straße angelegt. Die Promenade hatte 1881 den Namen
„Vereinsstraße südlich“ (diese auch
„Lindenspaziergang“ genannt) und
„nördlich“ erhalten. Am 12.6.1914 erhielt der
letztere Teil von der Arnoldsweilerstraße bis zum
Kölnplatz die Bezeichnung
„Schoellerstraße“. 1899 hatte Philipp
Schoeller mit seiner Gattin Anna Schoeller das an dieser
Straße gelegene „Annaheim“ als rheinisches
Blindenasyl gestiftet.
Geuenich, Straßennamen
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