Name
Vorname(n)
Titel
GebName
Schillings, von
Max
Prof., Dr. h.c.
 
GebDatum
GebOrt
TodDatum
TodOrt
19.04.1868
Düren
24.07.1933
Berlin
Vater
Mutter
Geschwister
 
 
Karl Georg Josef
Ehepartner
Kinder
 
 
Beruf(e)
Adresse(n)
Intendant und Komponist
 
Schillings, Max von

Max von Schillings, Intendant und Komponist, Professor, geb. Düren 19.4.1868 im Hause Josef-Schregel-Straße 30 (früher Eisenbahnstraße), gest. Berlin 24.7.1933. Dr.h.c. der Universität Heidelberg, von 1908 bis 1918 Generalmusikdirektor in Stuttgart, persönlicher Adel durch den König von Württemberg, 1918 bis 1925 Intendant der Berliner Staatsoper, 1932 Präsident der Akademie der Künste, 1933 Intendant der Städt. Oper zu Berlin. Kompositionen: u.a. 1894 Ingwelde, 1899 Pfeifertag, 1902 das Hexenlied von Wildenbruch, 1906 Moloch, 1915 Mona Lisa. Seine Werke befinden sich im „Max-von-Schillings-Archiv“ im Stadtarchiv.

Bereits am 13.11.1896 faßte der Stadtrat den Plan für eine Verbindungsstraße von der Tivoli-(Bahndamm)Aachener Straße in Richtung der „Honnefsgasse“ mit einem im Kreuzungspunkt der Goethestraße vorgesehenen Platz. Für diesen Straßenzug – die verlängerte Honnefsgasse – wurde die Bezeichnung „Schillerstraße“ vorgesehen. Am 17.10.1933 wurde dem Antrag, „zur bleibenden Erinnerung an die beiden Söhne unserer Stadt“ Prof. Max von Schillings und Prof. C. G. Schillings den Straßenteil von der Goethe- bis zur Aachener Straße (bis dahin verlängerte Schillerstraße und „Kuthsgasse“) mit Schillingsstraße zu benennen, stattgegeben.
Geuenich, Straßennamen

Im Zuge der kommunalen Neugliederung 1972 wurde die Hauptstraße in Gürzenich zur Schillingsstraße, die Straße gleichen Namens in Düren wurde zur Heinrich-Heine-Straße.