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Schenkel, Rudolf
Rudolf Schenkel, begüterter Kaufmann,
get. Düren ref. 21.1.1770, gest. ebd. 19.2.1847.
Großer Wohltäter der reformierten Gemeinde und der
Stadt Düren. 1825 schenkte er das Gelände für
den ev. Friedhof an der Kölnstraße, machte namhafte
Stiftungen für den Bau der evgl. Elementarschule (1834)
und der Kirche (spätere Auferstehungskirche) in der
Schenkelstraße (1845), im gleichen Jahr stiftete er das
ehemalige Jesuitengebäude für die
Elisabeth-Blindenanstalt, die spätere Rhein.
Provinzial-Blinden-Anstalt; durch seine Witwe, Lucia Schoeller,
wurde in ihrem Testament 1852 die
Schenkel-Schoeller-Altersversorgung errichtet, der sie
große Zuwendungen machte.
Die Schenkelstraße war früher
eine Promenade zwischen Philipps- und Wirteltor. Der
Stadtgraben hieß „Schmiedegraben“. Der Wall
war schon 1787 abgetragen worden. Das Philippstor fiel im Jahre
1824. Danach wurde die Straße ausgebaut und zum
Häuserbau freigegeben. Die 1834 errichtete ev.
Elementarschule hatte hohe vorgelagerte Treppen. Deshalb nannte
der Volksmund die Straße
„Treppenstraße“. Im Juni 1869 wurde sie aus
Dankbarkeit „Schenkelstraße“ genannt.
Geuenich, Straßennamen
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