Name
Vorname(n)
Titel
GebName
Luepschen
Lüpschen
Heinrich
 
 
GebDatum
GebOrt
TodDatum
TodOrt
09.12.1898
Holzheim bei Neuß
12.09.1963
Prüm
Vater
Mutter
Geschwister
 
 
 
Ehepartner
Kinder
 
 
Beruf(e)
Adresse(n)
Priester
 
Lüpschen, Heinrich

Heinrich Lüpschen, Pastor an St. Marien in Düren, geb. Holzheim bei Neuß 9.12.1898, gest. Prüm 12.9.1963, Priesterweihe im Dom zu Köln 5.3.1925, von 1925 bis 1934 Kaplan in Würselen. 1934 bis 1939 Seelsorger der „Wandernden Kirche“ der Diözese Ermland, 1939 bis 1945 Kriegsdienst als Divisionspfarrer und Gefangenschaft, 25.11.1945 Pastor an der St. Marienkirche zu Düren, die am 16.11.1944 beim Angriff vollständig zerstört worden war; erster Gottesdienst im Hause August-Klotz-Straße 2, ab 1.3.1946 im Gemeindesaal der Evgl. Kirche an der Philippstraße. Am 1.8.1948 Beginn des Aufbaus der Marienkirche aus gesammelten Trümmersteinen (Trümmerkirche), Grundstein 1.5.1949, eingeweiht am 6.11.1949.

Verdienstvoller Seelsorger mit besonderer caritativer Einstellung: Bezirks-Präses der Kath. Arbeiterbewegung, Präses des Kreisschützenbundes und der Dürener Kolpingfamilie, Gefängnispfarrer und Vorsitzender des Männer-Fürsorgevereins; Initiator der Siedlung für kinderreiche Familien am Muttergotteshäuschen. Er trat September 1962 aus Gesundheitsrücksichten in den Ruhestand und war bis zu seinem Tode Seelsorger am St. Josef-Krankenhaus in Prüm.

Zu seinem dankbaren Andenken wurde schon einen Monat nach seinem Tode, am 24.10.1963, eine neue Straße in der Siedlung am Muttergotteshäuschen, die Parallelstraße der Odenthalstraße, nach ihm benannt.
Geuenich, Straßennamen