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Keller, Friedrich Wilhelm Matthias
Friedrich Wilhelm Matthias Keller, Kaplan
an St. Anna in Düren, geb. Köln-Ehrenfeld 27.12.1891,
gest. Aachen (Gefängnis) 15.5.1943, Priesterweihe zu
Köln 21.5.1921, Kaplan an Herz-Jesu zu Oberhausen,
12.3.1927 Kaplan an St. Anna in Düren, 4.7.1937 Pastor in
Stolberg-Atsch.
Präses der „Kolpingfamilie
1853“ in Düren. Am 15.11.1941 als
„Defätist“ von der Gestapo verhaftet,
Gefängnis Aachen, 1942-43 im Konzentrationslager Dachau,
wo er zu Versuchen mit Malariainfektionen mißbraucht
wurde. Er starb am 15.5.1943 in der „Schutzhaft“ zu
Aachen.
Die Stadtvertretung bevollmächtigte in
der Sitzung vom 26.1.1950 den Haupt- und Finanzausschuss,
für den am Kolpinghaus beginnenden Teil des
Rickerts-Kamp-Weges bis zum Eisenbahndamm einen Namen
festzulegen. Er beschloss am 14.2.1950, diese Wegstrecke
„Fritz-Keller-Weg“ zu benennen.
Geuenich, Straßennamen
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