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Giese, Josef van der
Josef van der Giese, Goldschmied, Volks-
und Heimatdichter, geb. Düren 3.3.1803, gest. ebd.
3.8.1850, Ehrengrab auf dem Friedhof an der
Kölnstraße, Gedenktafel am Geburtshause Markt 26,
bedeutender literarischer Vertreter des damaligen Dürener
Karnevals, Mitglied der Narren-Akademie in Dülken.
Werke: 1838/39 die
„Feldblumen“; aus seinem Nachlaß erschienen
1853/54 seine Lustspiele bei Knoll u. Sohn; die
„Gesammelten Werke“ gab Bürgermeister Werners
1880 bei Knoll heraus; ferner „Dürener Volkstum,
eine Sammlung von Redensarten, Sprichwörtern, Rätseln
und Spielen nebst einem mundartlichen Wörterbuch“.
Seine Dramen und Gedichte erschienen 1894/95 durch Jakob
Satzfey.
Die ursprüngliche
Friedhofstraße, vormals „Eschweg“ genannt,
reichte von der Binsfelder Straße bis zur Bonner
Straße. Durch Ratsbeschluß vom 9.9.1914 erhielt der
Teil der Friedhofstraße von der Garten- bis zur
Ost(Bonner)straße den Namen
„Van-der-Giese-Straße“.
Geuenich, Straßennamen
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