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Ahrweiler, Alexander Theodor
Notar und Justizrat, geb. 1786 Düren,
gest. 8.11.1868 in Neuß. Verdienstvoller Stifter für
das Gymnasium in Düren.
Er wurde im April 1786 in Düren als
Sohn des Spezereiwarenhändlers Josef Ahrweiler in einem
der im Osten der Annakirche angeklebten Kaufläden, der
„Gedemen“, geboren und am 17.4.1786 in St. Anna
getauft. Herbst 1803 Abitur am Stiftischen Gymnasium, 1819
Universität Bonn, 1822 Notar in Reifferscheidt und Eupen,
1825 in Neuß bis zu seinem Lebensende. In seinem
Testament vom 20.5.1866 vermachte er aus Liebe zu seiner
Vaterstadt dem Gymnasium 230.000 Taler. Dadurch sicherte er den
Bestand dieser Schule und ermöglichte vielen Schülern
das Studium. Er stiftete unter anderem auch 36.000 Taler zur
Errichtung der Josefskapelle an der Nordseite der Annakirche,
die am Josefstage 1881 durch Dechant Vaßen eingeweiht
wurde.
Zu seiner Ehre wurde – wohl 1881
– der Platz an der Nordseite von St. Anna, der vorher
„Deutscher Friedhof“ (nach der dort liegenden
deutschen Schule so genannt) und „Hühnermarkt“
hieß, „Ahrweilerplatz“ genannt.
Geuenich, Straßennamen
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